Diese Tabelle enthälten sechs Möglichkeiten, wie die Beziehung zwischen den SC und der Antagonist:in aussehen kann.
Spielhilfen,  Karneval

Mittwochstabelle: 6 Beziehungen zu Antagonist:innen [Karneval]

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Der November hat ein Ende gefunden und passend zum ersten Türchen habe ich ein Mittwochstabelle für euch. Außerdem wird es Zeit über die Beziehung zwischen SC und ihren Gegner:innen zu reden, denn ich konnte es mir nicht nehmen lassen, auch diese Zufallstabelle wieder unter das Thema des Karnevals der Rollenspielblogs, der im November/Dezember zu stellen. Die vergangenen beiden Tabellen handelten von Grundtypen von Gegner:innen und ihren Schwachstellen.

Wenn ihr noch weitere Ideen braucht, um den*die Antagonist:in auszugestalten, dann könnt ihr mit dieser Tabelle bei den Beziehungen weitermachen, die er*sie zu den SC eurer Gruppe hat. Ihr könnt dabei einmal für die Gruppe als ganze auswürfeln und einen passenden Charakter auswählen. Aber natürlich kann man auch für jeden SC einmal den Sechsseiter rollen lassen und so ein recht komplexen Beziehungsgeflecht erschaffen.

Die Tabelle

W6Beziehung
1Was auch immer das Problem der Gruppe jetzt mit ihm*ihr ist, es ist nicht das erste Mal, dass sie unter seinen*ihren Aktivitäten leiden mussten. Bereits in der Vergangenheit hat er*sie einem oder mehreren der SC ein Unrecht angetan. Dieses ist in Erinnerung geblieben, auch wenn Außenstehende es objektiv nicht als drastisch ansehen würden.
2Nicht immer haben SC eine weiße Weste und so ist es tatsächlich die*der Feind:in, welche:r das Unrecht erfahren und zwar durch jemanden aus der Gruppe. Vielleicht gar nicht mit Absicht, aber es ist geschehen. Auch hier ist es egal, ob die Gruppe oder andere Leute für schwerwiegend halten, was passiert ist, denn der Groll ist real und bahnt sich jetzt seinen Weg.
3Ein SC und der*die Antagonist:in hatten ein persönliches Verhältnis, das nur von kurzer Dauer war. Diesse kann von unterschiedlicher Art gewesen sein: eine Freundschaft im Feriencamp, ein Urlaubsflirt, ein gemeinsam besuchtes Seminar oder viele andere Möglichkeiten. Auf jeden Fall hat dieser Umgang nicht lange gedauert, aber sie ist zumindest einer beteiligten Person im Gedächtnis geblieben.
4Die Beziehung zwischen Gegner:in und SC dauerte eine ganze Weile. Oder existiert sogar immer noch. Vielleicht waren sie Kolleg:innen, Freund:innen oder hatten eine romatische Beziehung. Möglicherweise sind sie sogar Familie. Egal wie eng oder intensiv die Beziehung war, allein durch die Dauer hat sie sich eingebrannt und keine Partei wird sie vergessen haben.
5Der*die Antagonist:in hat jemandem aus der Gruppe nicht nur ein einzelnes Unrecht angetan, sie waren direkte Gegner:innen, die sich gegenseitig aktiv auf eine bestimmte Art und Weise bekämpft haben. Das mag bei der Verbrechensbekämpfung gewesen sein, auf dem Schlachtfeld, der Rennbahn oder im Gerichtssaal. Wenn sie wieder zusammentreffen, ist erneutes aufflammen der Feindschaft vorprogrammiert.
6Kein SC hat den*die Antagonist:in je persönlich getroffen, aber mindestens eine:r kennt seinen*ihren Ruf. Dieser Ruf erfüllt alle Eingeweihten mit Bewunderung, Angst, Hass oder einem anderen starken Gefühl. Wer von ihm*ihr gehört hat, kann nicht umhinkommen, die Legende um ihn*sie anzuerkennen, sei sie durch Ruhm oder Ruch entstanden.

„So treffen wir uns wieder…“

Umso persönlicher es wird, desto intensiver wird ein Konflikt in der Regel auch. Deshalb ist es meiner Meinung nach oft eine gute Idee, wenn es schon einen Startpunkt, der das Verhältnis zwischen Antagonist:in und Gruppe definiert. Von da aus kann sich entwickeln, was immer das Spiel ergibt.

Hattet ihr schon Schurk:innen in euren Runden, die mit den SC verknüpft waren? Wie? Hat es das Spiel bereichert? Schreibt gerne einen Kommentar dazu.

Weitere Artikel zum Karneval der Rollenspielblogs könnt ihr auf rsp-blogs.de finden. Meine Beiträge zu älteren Karnevalen findet ihr unter der Kategorie Karneval hier im Blog.

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