Die Begegnungen in der Zufallstabelle lassen Charaktere im Rollenspiel an der Realität zweifeln.
Zufallstabelle

Mittwochstabelle: 6 Begegnungen, die an der Realität zweifeln lassen

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Sind sich eure SC zu selbstsicher? Denken sie, sie hätten alles im Griff, nur weil ihre Kampfstärke bisher noch jeden Gegner bezwungen hat? Nun, vielleicht lassen sie die folgenden, anfangs harmlosen Begegnungen wieder zweifeln. An der Realität selbst oder zumindest der Wahrnehmung selbiger! Was genau dahinter steckt, bleibt natürlich euch überlassen und kommt auch darauf an, wie „weird“ euer Setting ist.

Die Einträge sind unabhängig davon, ob es ein Fantasy-, Modern Day– oder SciFi-Setting ist.

Die Tabelle

W6Die Realität?
1Eine junge Frau nimmt Kontakt zu dir auf. Sie ist dir gleich sympathisch, doch dann beginnt sie eine seltsame Geschichte zu erzählen: sie sei deine Tochter. Schon allein aufgrund des geringen Altersunterschieds kannst du das ausschließen, doch es wird noch merkwürdiger. Sie behauptet aus einer Liebschaft zu stammen, die du erst in der Zukunft hast. So unfassbar es klingt, erkennst du dich ein wenig in ihr und auch die stärker werdenden Gefühle zu ihr verwirren dich.
2Die Gegend ist ruhig, während du auf der Reise bist. Als die Zeit schon zu Einheitsbrei verschmiert, kommt ein Gefährt aus der Gegenrichtung an dir vorbei (Auto, Kutsche, Zug oder auch ein Reittier). Ein gelangweilter Blick herüber beschert dir jedoch einen ordentlichen Schock: Du erkennst eine Person, aber nicht irgendjemanden, sondern dich selbst! So schnell wie es kam, ist es auch wieder vorbei. War das Realtität? Eine Einbildung? Oder bist du kurz eingeschlafen?
3Du gehst an einen normalen Tag durch die Stadt, als dich ein unauffälliger Mann anspricht. Seine Worte sind allerdings unverständlich, fast als würde er rückwärts sprechen. Als du schaffst ihm begreiflich zu machen, dass du ihn nicht verstehst, runzelt er die Stirn und geht. Dabei läuft nicht nur er rückwärts, sondern auch die Zeit inklusive aller Menschen, die in dieser Zeit vorbeikamen. Es endet zu dem Zeitpunkt, als du ihn das erste Mal gesehen hast. Er kommt nicht wieder.
4Die Straßen sind in dieser Nacht besonders leer. Als erstes hörst du das hysterische Lachen. Es klingt verstörend, fast nicht menschlich. Bevor du weißt, ob du den Ursprung wissen willst, siehst du von hinten die Person, von der es ausgeht. Sie zuckt heftig vor lachen. Du versuchst sie zu umrunden, um zu sehen, ob es ihr gut geht, doch egal welche Position du zu ihr einnimmst, du siehst sie immer von hinten. Nervosität breitet sich in dir aus. Weglaufen? Oder Schubsen?
5Du hast diese Person nur einmal zuvor gesehen. Ihr hab euch gut verstanden, aber die Begegnung war gerade einmal bemerkenswert genug, um in Erinnerung zu bleiben. Als ihr euch das nächste Mal wiedertrefft, ist es ein lustiger Zufall. Beim dritten und vierten Mal wird es befremdlich. Als du sie auf mögliches Stalking ansprechen willst, tut die Person das Gleiche. Ihr stellt fest, dass eure jeweiligen Gründe dort zu sein, völlig unterschiedlich sind, aber legitim.
6Eine neue Kollegin, ein unbekannter Kommilitone: ihr habt euch heute erst kennengelernt, trefft euch aber den ganzen Tag ab und zu wieder und führt lose Gespräche. Langsam bemerkst du, dass allein du mit ihr*ihm redest, ja, überhaupt irgendwie interagierst. Als du Andere fragst, erntest du nur Unverständnis, als wüssten sie nicht, was du von ihnen willst. Als du die Person nicht wiederfindest, zweifest du an der Realität. Sind überhaupt physische Beweise vorhanden?

Was ist hier los?

Es gibt mehr als ein Rollenspiel, in dem die Realität nur ein fragiles Gebilde ist. Ob der kosmische Schrecken irgendwo lauert, die Welt der Dunkelheit hinter dem Alltag liegt oder einfach die Drogen für den Charakter ein bisschen zu viel waren: Ich hoffe, mit diesen Begegnungen könnt ihr eure SC etwas tiefer in den Kaninchenbau ziehen.

Wer weiß übrigens, von welcher Anekdote welcher berühmten Persönlichkeit der zweite Punkt inspiriert ist?

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