Ein unbefestigeter Weg im Winter, an dem ein Haus liegt. Auf der linken Seite und im Hintergrund ist Wald.
Zufallstabelle

Mittwochstabelle: Das Haus am Rande der Straße

Wenn eine Gruppe die Straße entlangzieht, kann sie allerhand entdecken. Darunter sind diverse Gebäude, die es in unregelmäßigen Abständen entlang der Straße gibt. Mit einigen davon hat es mehr auf sich, als auf den ersten Blick erkennbar ist.

Viel Spaß beim Lesen!

Die Tabelle

W6Das Haus
1Dieses Gasthaus ist eines der schönsten, das die Gruppe jemals gesehen hat. Die Bedienungen sind freundlich, alles gut in Schuss gehalten und die Speisen überdurchschnittlich gut. Dementsprechend gut ist dort auch die Stimmung. Was dem nicht entspricht, sind die moderaten Preise. Woher kommt also das Geld für das alles? Von der Schmugglerbande, die dort einen eigenen Keller gemietet hat und deren Ehepartner:innen das Gasthaus betreiben.
2Eine schäbige Kate mit verschlossenen Läden am Wegesrand. Auf Klopfen öffnet sich die Tür einen Spalt und aus dem Dunkel fragt eine Stimme nach einem Passwort. Bei jeder anderen Erwiderung wird die Tür sofort geschlossen. Der Mann dort hat aus Gier nicht richtig zugehört und einen Pakt mit einem Magier geschlossen: Für reichlich Gold muss er dort so lange ein Paket aufbewahren, bis jemand mit dem korrekten Wort kommt. Bis dahin muss er im Haus bleiben.
3Es gab hier mal ein Haus, so viel ist offensichtlich. Vielleicht von einem Holzfäller oder einer Jägerin. Nun ist es auf jeden Fall komplett zerstört. Trümmer des Gebäudes liegen überall verteilt, auch auf der Straße selbst, die sie blockieren. Das Haus wurde von roher Gewalt zerrissen und hier verteilt. Aber was ist in dieser Gegend derartig groß und stark? Es müssten sich auf jeden Fall Spuren finden lassen. Wenn nicht, ist es sogar noch beängstigender!
4Hier draußen, irgendwo an der Straße einen Zollposten zu finden, ist merkwürdig, aber hier ist er. Das kleine Gebäude sieht aus, als wäre es eigentlich etwas anderes gewesen, das man nur umgebaut hat. Der Punkt ist, man verlangt von der Gruppe Wegzoll. Mit welcher Rechtfertigung, sagt man nicht, und die angebrachten Wappen sind auch unbekannt. Tatsächlich versucht hier ein kleiner Raubritter, seine Macht und Finanzen mit neuen Vorgehensweisen zu festigen.
5Es ist ein stattliches Wohnhaus mit großem Gemüsegarten und Stallungen für Vieh. Jede halbwegs eindrucksvolle Gruppe wird gleich von einem herauseilenden Familienmitglied zum Essen eingeladen. Dieses ist tatsächlich sehr üppig und die Leute sind geradezu aufdringlich freundlich. Auch scheinen sie abzuhorchen, wie vertrauenswürdig die Gruppe ist. Eigentlich suchen sie nämlich Leute, die zwei Wochen hier aufpassen, während sie in die Stadt müssen.
6Dort steht eine Taverne. Sie ist im besten Zustand, aber komplett leer. Alles ist aufgeräumt, die Vorräte aufgefüllt, selbst die Kerzen und Fackeln der Beleuchtung sehen aus, als wären sie neu und gerade erst angezündet. Tatsächlich steht die Taverne nur an ganz bestimmten Tagen (z. B. Sonnenwende) dort und verschwindet am nächsten … irgendwohin. Wehe denen, die währenddessen dort übernachten.

Ein guter Ort zum übernachten?

Manche ja, andere lieber nicht. Aber alle tragen den Funken eines Plothooks oder einer unterhaltsamen Sidequest in sich.

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